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Nationalrat will vereinheitlichte Krankenkassen-Statistiken

Donnerstag, 8. Mai 2003 / 12:10 Uhr

Bern - Die Statistiken der Krankenkassen sollen vereinheitlicht werden. Mit 81 zu 67 Stimmen gab der Nationalrat den Standesinitiativen der Kantone Genf und Waadt, die der Ständerat abgelehnt hatte, Folge.

Nur Genf und Waadt hatten den Antrag abgelehnt.

Vor allem die Romands setzten sich für eine grössere Transparenz der Kosten und Reserven der Kassen ein. Die Initiativen gehen zurück an den Ständerat.

Mit 86 zu 67 Stimmen abgelehnt wurde eine Standesinitiative des Kantons Jura zum Risikoausgleich, welcher der Ständerat zugestimmt hatte. Nach Meinung des Nationalrates soll der Risikoausgleich unter den Kassen nicht über die Kriterien Alter und Geschlecht hinaus erweitert werden. Auch hier ist der Ständerat wieder am Zug.

Keine Folge gab der Nationalrat in Übereinstimmung mit dem Ständerat Standesinitiativen der Kantone Graubünden, Thurgau, beider Appenzell und Glarus. Diese verlangen, dass beim Wechsel der Krankenversicherung Reserven und Rückstellungen auf die neue Kasse übertragen werden.

(bsk/sda)